Remis gegen den Aufsteiger aus Vorbach

Der TSV Erbendorf hinkt weiter hinter seinen Erwartungen hinterher, konnte er doch auch den dritten Auftritt vor eigenem Publikum nicht erfolgreich gestalten. Die etwa 100 Zuschauer sahen eine Begegnung, die von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt war, so dass sich die Anzahl der Aufreger vor den beiden Toren in Grenzen hielt. Mehr Akzente in der Offensive setzte allerdings der Liganeuling aus Vorbach, der die Mehrzahl an Chancen verzeichnete und dabei im ersten Abschnitt Pech hatte, als das Leder insgesamt drei Mal ans Aluminium prallte. Dass der TSV dabei nicht in Rückstand geriet, hatte er dabei seinem Schlussmann Dumler zu verdanken, der einige Male stark parierte und einen Einschlag verhinderte. Auch wenn die Steinwaldelf ansonsten in der Defensive gut arbeitete, im Angriff agierte man einfach zu harmlos, um die FC-Deckung in Schwierigkeiten zu bringen. So stand am Ende ein 0:0 zu Buche, mit dem man auf heimischer Seite nicht zufrieden sein konnte, denn der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus.

Gästetrainer Michael Kaufmann war nach der Partie fast ein wenig enttäuscht: „Vor dem Spiel hätte ich ein Unentschieden unterschrieben, danach muss ich einfach sagen, das 0:0 ist zu wenig für das, was wir gezeigt haben. Schon in der ersten Halbzeit müssen wir mindestens 2:0 führen und auch danach haben wir noch drei oder vier Hochkaräter, um einen Dreier mitzunehmen. Sucht man nach dem Positiven, dann ist es die Tatsache, dass wir zum dritten Mal in Folge nicht verloren haben. Das soll uns Mut machen vor dem kommenden Match gegen den Spitzenreiter, wo wir nichts zu verlieren haben.“

Quelle: fupa.net