Sportgericht wertet Remis als Sieg für Grafenwöhr

Die SpVgg Grafenwöhr ist neuer Spitzenreiter der Kreisliga Nord – und das, ohne gespielt zu haben. Das Sportgericht wertete nun das 2:2 vom vierten Spieltag beim TSV Erbendorf als einen 2:0-Sieg für Grafenwöhr.

„Der TSV setzte einen Jugendspieler erst in der zweiten Mannschaft und anschließend auch noch in der ersten Mannschaft ein. Ein Jugendspieler darf aber nur ein Spiel in einer Mannschaft pro Tag machen“, begründet Kreisspielleiter Albert Kellner das Urteil. Dabei hatte Erbendorf noch Glück, denn das Urteil hätte weitaus härter ausfallen können. „Die Richter konnten den TSV-Verantwortlichen keine Absicht oder gar einen Vorsatz nachweisen, sonst wäre zusätzlich ein Abzug von drei Punkten möglich gewesen. Somit verliert Erbendorf nur einen Zähler.“

Quelle: Der Neue Tag