Remis in Unterzahl gegen Kirchenthumbach

Die etwa 100 Besucher sahen bei besten äußeren Bedingungen ein Match, das erst in den Schlussminuten so richtig Fahrt aufnahm. Zuvor fehlte beiden Teams in der Offensive jegliche Durchschlagskraft, nur der Erbendorfer Bastian Wiesent sorgte für ein Highlight in der ersten Halbzeit, als er bei einer guten Einschusschance die Kugel am Tor vorbei schickte.

Nach dem Seitenwechsel konnte sich die Lang-Elf zunächst weiterhin kaum erwähnenswerte Möglichkeiten erarbeiten, die Gäste aus Kirchenthumbach besaßen mehr Spielanteile, ebenfalls ohne dabei für „Aufreger“ in der TSV-Box zu sorgen. Ein Platzverweis für den Erbendorfer Michael Martetschläger wegen wiederholtem Foulspiel in der 69. Minute wirkte auf die ab diesem Zeitpunkt in Unterzahl spielende Heimelf fast belebend, nun wurde der TSV immer gefährlicher. So fand Torjäger Sandro Hösl zweimal in SC-Keeper Wöhrl seinen Meister und auch Frischholz, der knapp am Tor vorbeizielte, sollte nicht die mögliche Führung gelingen. Ja, als Julian Lehner drei Minuten vor dem Ende nach einer Flanke die Kugel alleingelassen per Kopf über die Linie bugsiert hatte, schien die Steinwaldelf für ihre mangelhafte Chancenverwertung bestraft worden zu sein. Doch wie schon in Ebnath bewies die Elf von Trainer Roland Lang Moral und warf noch einmal alles in die Waagschale. Als Schiedsrichter Seidl nach Foulspiel in der Nachspielzeit spät auf den ominösen Punkt zeigte und Lukas Kastner den Strafstoß zum 1:1 verwandelte, hatte sich der TSV zumindest einen, allerdings hochverdienten Punkt gesichert.

„Aufgrund der Mehrzahl an guten Möglichkeiten haben wir eigentlich zwei Punkte verschenkt. So hatten wir in Unterzahl drei Riesenbretter, müssen am Schluss dann aber froh sein, zumindest noch den Ausgleich zu schießen“, so Erbendorfs Trainer Roland Lang am Sonntagabend.

Quelle: fupa.net