Turbulente Schlussphase führt zum Sieg

Fast zur Tragödie entwickelte sich dieses Kellerduell für den Gastgeber aus Ebnath, der nach dieser Heimniederlage wohl schweren Zeiten entgegen geht. Dabei sah es anfangs so gar nicht nach einer späteren Einbuße aus, denn die Mannen des Trainerteams Söllner/Hautmann lagen nach einer insgesamt starken Vorstellung in Halbzeit 1 auch verdient durch zwei Treffer von Thomas Schinner mit 2:0 in Front. In Folge hätten die Fichtelgebirgler bei einigen Großchancen eine Vorentscheidung herbeiführen können, ja fast müssen, ließen die „Bretter“ aber liegen.

Spät, aber wie sich herausstellen sollte, nicht zu spät kamen die Gäste zum Anschlusstreffer und brachte den Gastgeber sofort ins Wanken. Einen Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung nutzte der TSV dann zum 2:2 durch Michael Martetschläger. Die letzten Minuten dieser Partie waren dann nichts für schwache Nerven. Zunächst brachte Alex Schinner einen berechtigt verhängten Strafstoß nicht im Gästetor unter und quasi im Gegenzug brachte Gästegoalgetter Sandro Hösl das erste Mal in Front. Als der Erbendorfer Mittelstürmer in der Nachspielzeit dann gar auf 2:4 erhöhte, war die Messe zugunsten der Elf von Roland Lang gelesen.
„Ich habe viel Licht, aber auch viel Schatten gesehen“, so ein natürlich zufriedener Gästetrainer nach der Partie. „Nach gutem Beginn hat Ebnath einen kollektiven Blackout von uns zu zwei Treffern genutzt. Auch wenn danach der dritte Gegentreffer hätte fallen können, haben wir in Halbzeit 2 an uns geglaubt, alles noch einmal herausgehauen und sind dafür belohnt worden.“

Quelle: fupa.net